Kooikerhondjes vom Hainesch - Iland

Die gute Hundeschule 

 

 

Wodurch sich die Spreu vom Weizen trennt

Der gute Wille ist da! Der Welpe kommt ins Haus und auf geht die Suche nach geeigneter Welpenspielgruppe, Hundeschule oder einem Grundkurs der Hundeerziehung. Da nun jeder, der schon einmal einen Hund gesehen hat, sich Hundetrainer nennen und Kurse anbieten kann, ist es unter Umständen sehr schwierig aber dennoch wichtig etwas Geeignetes zu finden. Die Angebote sind vielfältig und immer mehr unterschiedliche Trainingsmethoden wie Clickertraining, Natural Dogmanship oder Lind-Art erobern den Markt. Wie erkennt man nun einen guten Hundetrainer und welche Trainingsart ist die richtige?

Dem Hunde, wenn er gut erzogen, ist selbst ein weiser Mann gewogeN

(Johann-Wolfgang von Goethe)

Kyri

Hundesport gemalt von Henning (2006)

Nicht für jedes Hundeführer/Hund-Team passt dieselbe Methode. Wichtig ist, dass sie völlig gewaltfrei ist und sie einem gefällt. Das gesamte Training sollte freudig ablaufen, Fortschritte sollten schnell erkennbar sein und gesetzte Ziele mit der gewählten Methode erreicht werden können.

Insofern gibt es schon gewisse Grundsätze, die ein gutes Hundetraining auszeichnen:

    1    Der Trainer kann einen Ausbildungsnachweis erbringen, ist geschult und kompetent und behält alle Hunde im Blick. Er ist in der Lage die verschiedenen Verhaltensweisen der Hunde ausführlich zu erklären und trennt auch bei Bedarf sehr ungleich starke oder selbstbewusste Welpen.

    2    Die Gruppe bleibt übersichtlich. Mehr als 8 Welpen sollten nicht in einer Gruppe sein, und auch diese muss noch zu trennen sein, also die Örtlichkeit muss dem angepasst sein.

    3    Es werden keine Grobheiten den Hunden gegenüber ausgeführt! Schläge, Schlingen- oder Stachelhalsbänder und heftige Leinenrucke sind tabu!

    4    Der Trainer achtet darauf die Hunde nicht zu überfordern.

    5    Der Trainer achtet darauf, dass der Hundeführer einen konsequenten, ruhigen Führungsstil entwickelt, Kommandos nur einmal gegeben werden und der Hund immer wieder gelobt und belohnt wird.

    6    Der Trainer bemerkt auch kleine Fehler im Hundeführer/Hund-Team, bearbeitet und behebt sie in Zusammenarbeit mit dem Hundehalter.

    7    Es wird unterschieden zwischen Trainingseinheiten denen ein Konzept zugrunde liegt und Spielzeit / Pausenzeit für die Welpen.

    8    Der Spaß mit dem Hund im Training steht im Vordergrund.

Auch bei älteren Hunden sollten diese Grundsätze beachtet werden.

Zügiges herankommen

Mit Apportel über die Hürde

Voraus in die Box

Hundesportvereine bieten darüber hinaus ein vielfältiges Sportangebot an, wie z.B. Agillity, Obedience, Fährtentraining oder Dogdancing, denen in der Regel ein Basistraining vorausgeht. Meistens kann man an einer Probestunde teilnehmen und so den Trainer und seine Methoden kennenlernen. Wichtig ist immer, dass Hund und Halter sich gut aufgehoben und wohl im Training fühlen.

Wir sind Züchter im VDH